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"Die Viola d'Amore ist ein historisches Streichinstrument. Sie ist etwas länger und breiter als die Bratsche und wird beim Spielen wie eine solche gehalten. Sie unterscheidet sich äußerlich von der Bratsche durch die verschnörkeltere Korpusform sowie die Anzahl der Saiten und deren Stimmung. Der Korpus steht jedoch strukturell dem der Viola da gamba-Familie näher, d.h. hat wie diese stumpf auslaufende C-Bügel, C-Löcher statt F-Löcher, hängende Schultern und einen glatten Boden, der bei einigen Instrumenten auch gewölbt ist.
Üblicherweise besitzt die Viola d'amore 5-7 Spielsaiten meist aus metallumsponnenem Schafsdarm (heute auch aus umsponnenem Nylon bzw. Stahl) sowie eine gleiche Anzahl von Resonanzsaiten, diese verleihen dem Instrument einen hellen und silbrigen Klang, der im 17. + 18. Jhdt wie es der Name des Instruments ausdrückt als "lieblich" charakterisiert wurde. Leopold Mozart schrieb in seiner Violinschule über die Viola d’amore: "Es ist eine besondere Art der Geigen, die, sonderlich bey der Abendstille, recht lieblich klinget."
Die Stimmung der Saiten war nie völlig einheitlich festgelegt und richtet sich üblicherweise nach dem jeweilig vorliegenden Musikstück. Meistens jedoch wurde sie jedoch in D-Dur (A-d-a-d’-fis’-a’-d’’) gestimmt. Zur Vereinfachung des Spiels wird häufig die Skordatur eingesetzt, somit ist die Viola d'amore ähnlich wie eine Violine zu spielen.
Die Resonanzsaiten aus Messing oder Stahl befinden sich unterhalb des Griffbretts und geben der Viola d'amore einen silbrig-hellen Klang, der länger nachhallt als bei einer Violine.
Nach einer Blütezeit vom 17. Jahrhundert bis etwa zum Ende des 18. Jahrhunderts, geriet sie zunehmend in Vergessenheit. Einige Instrumente wurden gar zu Bratschen umgebaut."
(Quelle Wikipedia)
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